Küchenaufmaß | Küche richtig ausmessen

Zollstock, Stift & Papier – mehr brauchen Sie nicht!

Falls Sie den Küchenaufmaß keinem Profi überlassen und somit selbst vornehmen muss hier mit höchster Präzision gearbeitet werden. Das geht nicht zwischen Tür und Angel.

Oh Nein – Bitte nicht! Eine neue Küche gekauft: die Schränke passen nicht, Schranktüren öffnen in die falsche Richtung, die Arbeitsplatte ist viel zu hoch, die Steckdosen sind absolut falsch positioniert. Mit wenigen Worten: die Küche wurde falsch gemessen. 


Allgemeines

Wenn Sie Ihre Küche mit einem Küchenstudio planen, kommt der Küchenverkäufer in der Regel kostenlos für ein Küchenaufmaß zu Ihnen nach Hause.

Planen Sie Ihre Küche hingegen alleine, dann gibt es ein Paar wichtige Punkte zu beachten. 

Zeichnen Sie als erstes den Grundriss ihres Raumes grob auf und bemaßen Sie die einzelnen Wände. Fügen Sie auch sämtliche baulichen Gegebenheiten (wie z.B. Fenster, Türen, Heizkörper, etc…) hinzu.

Für eine maßstabsgetreue Zeichnung ist Millimeterpapier zu empfehlen.

Empfohlene Materialien:

  • Maßband mit mindestens 5-Metern Länge (noch präziser wird es mit einem Laser-Messgerät)
  • Lineal, bzw. großes Geo-Dreieck für das Zeichnen auf Papier
  • Bleistift

1. Schritt = Grundriss

Küchenaufmaß Grundriss

Hierbei muss der gesamte Raum vermessen werden.  Tragen Sie hierbei alle Längen und Breiten die ihnen begegnen ein.

Falls komplexe Gegebenheiten (wie z.B. Nischen und Dachschrägen) vorhanden sind, dürfen diese auf Ihrem Aufmaß natürlich auch nicht fehlen.


2. Schritt = Türen & Fenster

Fügen Sie hier sämtliche baulichen Gegebenheiten, wie z.B. Fenster, Türen, Heizkörper, etc… hinzu. Am besten mit sämtlichen Angaben, wie Länge, Breite und Höhe.

Auch evtl. Fensterbänke sollten eingezeichnet werden. Hier haben Sie beispielsweise die Möglichkeit Arbeitsplatten in Fensterlaibungen laufen zu lassen.


3. Schritt = Strom- & Wasseranschlüsse

Vergessen Sie auch nicht sämtliche Positionen Ihrer Anschlüsse (Steckdosen, Lichtschalter, Herdanschlussdose, Warm- u. Kaltwasser, Abfluss, Heizkörper) einzutragen. Das bringt vor allem einen guten Überblick über die vorhanden Anschlüsse, verhindert zudem allerdings auch, dass nicht gerade ein Geschirrspüler vor einer Herd-Dose positioniert wird (….was nicht nur sehr Gefährlich ist, zudem auch verboten ist)


4. Schritt = Material

Ihr Bodenbelag wird übernommen? Dann können die Abmessungen auch so übernommen werden. Entscheiden Sie sich wiederum für einen neuen Fußbodenaufbau, sollten Sie hier die Maße auch festgehalten werden. 

Außerdem sollte geprüft und notiert werden, aus welchen Materialien ihre Wände bestehen. Nicht das irgendwelche schweren Hängeschränke an einer Leichtbauwand montiert werden.

Entscheiden Sie sich zum Beispiel für eine Kücheninsel mit Ceranfeld, müsste die dafür vorgesehene Dunstabzugshaube an der Decke montiert werden. Hierfür ist natürlich auch der Aufbau der Decke zwingend erforderlich.


5. Schritt = Lieferung

Auch über diesen Punkt sollten Sie sich einmal bitte Gedanken machen.  Vor allem: Passen alle Möbel durch ihre Türen?  Es wäre nämlich sehr schade, wenn Ihre Küche nicht in ihr Zuhause passt.


Jetzt heißt es: An die Stifte, fertig, los! Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihrem Küchenaufmaß


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